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Neues vom Stadtschreiber: Nur Hilfe kann Restaurierung noch ermöglichen

von Hans-Benno Hauf

Alle bisherigen Versuche des Heimat- und Verkehrsvereins Ginsheim-Gustavsburg auf genaue Identifizierung des Wappenbogens aus Sandstein drohen zu scheitern. Der historische Sandsteinbogen, der seit 2005 bei der Gemeinde lagert, kann erst dann restauriert werden, wenn die teilweise verwitterten Teile des barocken Torbogens erkennbar gemacht werden können. Nachdem Recherchen in Staats- und Stadtarchiven und Landesämter für Denkmalpflege, sogar Auslandsanfragen in den vergangenen Jahren keinen Erfolg brachten, hofft der Heimat- und Verkehrsverein noch einmal auf die Mithilfe der Ginsheimer Bevölkerung. Gibt es Fachfrauen und Fachmänner, denen ein Ehestandswappen der Adelsfamilie "von Ostein" oder möglicherweise eine Heiratsverbindung zwischen unterschiedlichen Linien des Geschlechts bekannt ist?

Gibt es in einem privaten Fotoschatz eine Aufnahme, die den Sandsteinbogen ohne Personen abgebildet gut erkennbar zeigt? Für Hinweise ist der Heimat- und Verkehrsverein, Telefon 06144 2178 oder die Gemeindeverwaltung, Telefon 06134 585 385, sehr dankbar.

Zum Hintergrund:

Wahrscheinlich gehörte der Bogen in einem Hoftor zu einem Garten eines Hofgutes im Besitz der Landgrafen von Hessen-Darmstadt in der heutigen Dammstraße 41-43 im Ortsteil Ginsheim. Er entstand vermutlich um 1700 und präsentiert zwei Eheleute, wobei die Frau aus der Familie von Ostein stammte, die im Schild den springenden Windhund als Wappentier führte, während das Wappen des Mannes nicht erkennbar ist.

Das Geschlecht der von Ostein starb 1809 aus. Der bekannteste war wohl der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Johann Friedrich Carl, auch Bischof von Worms (gest. 1763). Heute zeugt unter anderem der als Palais errichtete Osteiner Hof in Mainz von den einst sehr einflussreichen Reichsgrafen.

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