Mit dem Frühling beginnt auch die Schnakensaison. Während Maßnahmen auf öffentlichen Flächen im Auftrag der Stadt erfolgen, sind Eigentümer*innen privater Grundstücke aufgerufen, selbst aktiv zu werden.
Zentral ist es, Brutstätten konsequent zu vermeiden. Typische Orte sind Regenfässer, Gartenteiche ohne Fische, Zisternen, Pools sowie andere Wasserbehälter – auch kleine Gefäße oder Pfützen. Diese sollten möglichst wöchentlich vollständig geleert oder dicht verschlossen werden. Ist das nicht möglich, können BTI-Tabletten eingesetzt werden, die für Einwohner*innen der Stadt Ginsheim-Gustavsburg kostenlos in den Bürgerbüros erhältlich sind. Sie wirken gezielt in einem kurzen Zeitraum, wenn sich erste Larven an der Wasseroberfläche zeigen.
Zunehmend verbreitet sich zudem die Asiatische Tigermücke. Sie ist kleiner als heimische Arten, tagaktiv, besonders stechfreudig und an ihrer schwarz-weißen Zeichnung mit einer markanten weiß-silbrigen Linie auf dem Rücken erkennbar. Da sie potenziell Krankheitserreger übertragen kann, soll ihre Ausbreitung möglichst eingedämmt werden. Auch sie nutzt bevorzugt kleine Wasseransammlungen zur Eiablage.
Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage bittet bei Verdacht auf die Tigermücke um Mithilfe: Das Insekt soll aus mehreren Perspektiven (vorn, oben, Beine) fotografiert und die Aufnahmen über das Meldeportal www.kabsev.de/stichts eingereicht werden. Tipps, Tabletten und demnächst auch Netze für Regentonnen gibt es in den Bürgerbüros und bei Jurine Brzoska, E-Mail: brzoska@gigu.de, Telefon 06144 20-164.

