Die Kindertagesstätte liegt im Osten des Stadtteils Gustavsburg unweit des Mains. Dieser gibt der Kindertagesstätte auch ihren Namen "Die Mainpiraten".
In vier Gruppen mit den Namen "Schatzsucher", "Freibeuter", "Seeräuber" und "Muschelsammler" betreuen wir bis zu 100 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. In den Krippen-Gruppen "Schiffsmäuse" und "Perlentaucher" betreuen wir bis zu 24 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren.
Die Kinder werden von einem multiprofessionellen Team betreut. Darüber hinaus ergänzen Praktikanten, studentische Aushilfskräfte, Freiwillige im Sozialen Jahr sowie zwei Hauswirtschaftskräfte das Team.
Standort
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Räumlichkeiten und Außengelände
Den Kindern steht ein großzügiges Raumangebot auf zwei Etagen zur Verfügung. Die Gruppenräume mit anschließenden Nebenräumen bieten viele Möglichkeiten zur Kleingruppenarbeit. Eine Cafeteria im Unter- und Obergeschoss, eine Bücherei und ein Kreativraum runden das Angebot ab. Im Bewegungsraum und auf dem Außengelände können die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben.
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Pädagogisches Konzept
Die Kinder finden einen festen Platz in einer Stammgruppe. Dort haben sie die Möglichkeit vielfältige Erfahrungen im Freispiel zu machen. Darüber hinaus wächst ein Zusammengehörigkeitsgefühl in gemeinschaftlichen Aktionen wie Kreis- und Rollenspielen, Singen und Vorlesen, Bauen und Konstruieren, Tisch- und Regelspielen, Mal- und Bastelarbeiten, Gruppenfrühstücken, Kochen und Backen. Bewegungsangebote und Exkursionen runden den Alltag ab. Immer wieder kommen die Kinder auch in altershomogenen und altersgemischten Gruppen gruppenübergreifend zusammen.
Ein wichtiges Anliegen ist uns, das Spiel der Kinder als Aufgabe zu akzeptieren und zu erkennen, dass das Kind durch den gefüllten Tagesablauf viele Eindrücke verarbeitet.
Die Kindertagesstätte ist:
für die Kinder mehr als eine Einrichtung in der sie betreut werden,
für die Eltern mehr als ein Ort, der ihnen ermöglicht arbeiten zu gehen,
für das Team mehr als nur ein Arbeitsplatz.
Im Rahmen der Inklusion ist es unser Selbstverständnis und Auftrag, Kinder mit besonderen Bedürfnissen und Behinderungen nicht auszuschließen. Alle Kinder sollen im Kita-Alltag mit der Diversität der Gesellschaft konfrontiert werden und auf diese Art und Weise den Umgang mit unterschiedlichsten Menschen lernen.
Tiergestützte Pädagogik: Hund "Wilma"
Seit Januar 2022 beschäftigen wir uns mit einem ganz besonderen, langfristigen Projekt. "Wilma", eine Golden-Retriever-Hündin, bereichert unsere Kita und unterstützt unsere Arbeit mit den Kindern auf ganz besondere Art und Weise. Der Hund gehört Jennifer Silz aus dem Leitungsteam. Wilma lebt bei ihr und wird von ihr ausgebildet. Darüber hinaus wird Jennifer Silz mit Wilma eine weiterführende Ausbildung zur tiergestützten Pädagogik absolvieren.
Kita-Hund "Wilma"
Der pädagogische und therapeutische Einsatz von Tieren hat sich bereits seit vielen Jahren bewährt, so dass die tiergestützte Pädagogik einen Themenbereich darstellt, der für Einrichtungen einen großen Mehrwert bietet. Tiere stellen im pädagogischen Alltag eine motivierende Bereicherung dar, sie erhöhen die Zufriedenheit der Kinder und fördern das harmonische Gruppenklima. Für Kinder sind Hunde vorurteilsfreie Partner. Sie reagieren direkt, ehrlich und überschaubar. Bei nahezu jedem Menschen sprechen sie Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Verbundenheit, Selbstbeherrschung, wie auch Geduld und Rücksichtnahme, Erkennen sowie das Akzeptieren von Grenzen an.
Alle Hygienestandards werden selbstverständlich eingehalten.
Kita-Hund Wilma hat einen eigenen Instagram-Account "kitahund_wilma"
Elternarbeit
Eine vertrauensvolle und gute Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften ist uns wichtig und trägt entscheidend dazu bei, dass sich das Kind sicher fühlt, seiner Neugierde folgen und sich frei entfalten kann.
Wir sehen die Erziehungspartnerschaft als eine von Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung geprägte Partnerschaft an. Niemand kennt ein Kind so gut wie seine Eltern. Daher sind die Eltern immer die Experten für ihr eigenes Kind. Die pädagogischen Fachkräfte hingegen sind Experten für die allgemeine kindliche Entwicklung und Bildung. Unser Ziel ist eine Erziehungspartnerschaft, bei der sich Familie und Kindertagesstätte füreinander öffnen, ihre Erziehungsvorstellungen austauschen und zum Wohl der uns anvertrauten Kinder miteinander kooperieren.
Als „Beziehungsdreieck“ stehen also Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte zusammen, um einen optimalen Rahmen zur Entwicklung, Begleitung und Beratung zu schaffen. Eine positive Bildungs- und Erziehungspartnerschaft erfordert:
Ehrlichkeit und Wertschätzung,
Toleranz und Akzeptanz,
Verständnis und gemeinsame Absprachen,
gute Zusammenarbeit sowie eine direkte und offene Kommunikation.
Haben Sie Interesse bei uns zu arbeiten? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!
Zusätzlich bieten wir in Praktika die Möglichkeit, erste Einblicke in das Berufsfeld der Erzieher*innen zu erhalten. Schul- und Sozialpraktika sind ebenso willkommen wie Fachschulpraktika im Rahmen der Ausbildung.
Neugierig geworden?
Für ein Gespräch oder einen Besuch rufen Sie einfach an und vereinbaren einen Termin. Das Team der Kita nimmt sich gerne Zeit für Ihr Anliegen.