Corona-Virus: Stadt sagt städtische Veranstaltungen in Räumlichkeiten bis zum 30. April ab

Corona-Virus
 

In Absprache mit dem Landrat und den Städten und Gemeinden im Kreis Groß-Gerau trifft die Stadt Ginsheim-Gustavsburg eine Reihe von Maßnahmen, um eine schnelle Ausbreitung des Corona-Virus so gut wie möglich zu verhindern. 

In Ginsheim-Gustavsburg werden alle öffentlichen, städtischen Veranstaltungen, die in Räumen stattfinden, zunächst bis zum 30. April verschoben oder abgesagt.

Von städtischer Seite ist die für den 15. März in der IGS Mainspitze vorgesehene Vereinsrevue mit Sportlerehrung bereits abgesagt worden. Auch die für den 19. März vorgesehene Eröffnung der Gedenkstätte für ehemalige Zwangsarbeiter muss ausfallen. Die städtischen Filmvorführungen und Konzerte des  Kulturbüros in den Burg-Lichtspielen oder in anderen Räumlichkeiten sind ebenfalls betroffen und finden, genauso wie die Programme des Seniorenbüros, zunächst nicht statt. Zudem werden bis zum 30. April alle Gebäude der Stadt, unter anderem die Bürgerhäuser, die städtischen Sporthallen, das Kino, der Seniorentreff „Zur Fähre“, zur Nutzung für Veranstaltungen und den Trainingsbetrieb geschlossen. Der Betrieb der Musikschule wird bis dahin eingestellt.

Der Dienstleistungsbetrieb der Stadtverwaltung wird weiterhin aufrechterhalten. Bürgermeister Thies Puttnins von Trotha bittet jedoch alle Bürgerinnen und Bürger, die Bürgerbüros und die Rathäuser nur in dringenden Angelegenheiten aufzusuchen, um Kontakte zu vermeiden. 

Bei der Freiwilligen Feuerwehr wird sogar der Übungsbetrieb bis Ende Mai eingestellt und es finden keine Veranstaltungen in den Feuerwehrhäusern statt.

„Wir empfehlen den Vereinen und Institutionen, in den nächsten Wochen ebenfalls darauf zu verzichten Veranstaltungen durchzuführen“, sagte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha angesichts der derzeitigen Lage. Generell sollten Vereine und private Veranstalter überprüfen, ob die von ihnen schon geplanten Veranstaltungen stattfinden müssen.

„Die Absage von Veranstaltungen hat andererseits Auswirkungen für die Anbieter von Kulturprogrammen“, so Puttnins von Trotha. Vor allem Künstler, die kein festes Einkommen haben, stelle der Ausfall der Honorare vor finanzielle Probleme. Besucher, die schon Tickets für Kulturprogramme gekauft haben, die jetzt ausfallen, können dadurch, dass sie auf eine Rückerstattung des Eintrittsgeldes verzichten mit dazu beitragen, dass die Existenz von einzelnen Kulturtreibenden nicht gefährdet wird.

Der Verwaltungsstab der Stadtverwaltung trifft sich angesichts der noch nicht absehbaren Entwicklung der Pandemie regelmäßig im Rathaus, um weitere Maßnahmen zu besprechen. Sofern neue Erkenntnisse vorliegen, wird die städtische Pressestelle die Bevölkerung über die Presse, ihre Homepage sowie über ihre Facebook-Seite umgehend  informieren.

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus, wie zum Beispiel über Risikogebiete, Infektionszahlen und Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit sowie persönliche Schutz- und Hygiene-Regeln,  können auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration abgerufen werden:

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/informationen-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2

Auskünfte sind außerdem über die hessenweite Hotline des  Ministeriums  unter der Nummer 0800-5554666 (täglich von 8 bis 20 Uhr) erhältlich.


Pressemeldung des Kreises Groß-Gerau vom 13. März 2020 (>> zum PDF)

 
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