Volksbegehren „Verkehrswende in Hessen“: Unterschriftenbögen in den Bürgerbüros

Verkehrswende Hessen
 

Verbände in Hessen haben sich zusammengetan und ein Volksbegehren unter dem Namen „Verkehrswende in Hessen“ auf den Weg gebracht, um zu einer Verkehrswende im Land beizutragen. Damit soll erreicht werden, dass Menschen öfter das Fahrrad nehmen, zu Fuß gehen oder den öffentlichen Personennahverkehr nutzen.

Die Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg lädt Bürger*innen dazu ein, die Aktion mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Die Unterschriftenbögen liegen in den Bürgerbüros aus und können nach der Unterschrift dort abgegeben oder in die Briefkästen der Rathäuser eingeworfen werden. Eine Unterschrift ist im Bürgerbüro Ginsheim dienstags zwischen 8 und 12.30 Uhr oder donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr möglich, im Bürgerbüro Gustavsburg montags von 8 bis 12.30 Uhr, mittwochs von 14 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr. Die Bürger*innen werden gebeten aufgrund von Corona einen eigenen Stift mitzubringen. Die Aktion läuft bis zum Frühsommer dieses Jahres.

Mit ihrer Unterschrift unterstützen die Menschen das Vorhaben, die Verkehrswende in Hessen voranzutreiben und eine gute Mobilität für alle, mehr Verkehrssicherheit, eine höhere Lebensqualität sowie effektiven Klimaschutz zu verwirklichen. Konkret zielt das Volksbegehren für ein Verkehrswendegesetz in Hessen darauf ab, mehr Radwege und ein Radwegenetz zu schaffen, breitere Gehwege und Straßen herzustellen, und ein flächendeckendes Liniennetz mit kürzeren Fahrzeiten und höherer Frequenz für den Öffentlichen Verkehr zu entwickeln. Außerdem soll eine höhere Verkehrssicherheit, besonders auf Schulwegen, hergestellt werden. Zu den Zielen gehört auch, mehr und attraktive Alternativen zum Autoverkehr in ländlichen Regionen anzubieten sowie Informationen, Konzepte, Planung und Bau zur Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität besser miteinander zu verknüpfen.

„Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg setzt sich seit mehreren Jahren schon für eine nachhaltige Mobilität ein und zählt mit den bisherigen Maßnahmen, wie der Einrichtung des Fahrradvermietsystems MVG-meinRad sowie dem Zusammenführen von Carsharing, Mieträdern und ÖPNV an Mobilitätsstationen, zu den Vorreitern im Rhein-Main-Gebiet“, sagte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. Er hoffe daher, dass sich möglichst viele Bürger*innen an dem Volksbegehren beteiligen.

Weitere Informationen zu dem Volksbegehren „Verkehrswende in Hessen“ sind auf der Internetseite https://verkehrswende-hessen.de zu finden.

 

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