Feuerwehr-Einsätze im letzten Quartal 2021

Feuerwehreinsatz bei der Firma Meinhardt
 

48 Mal musste die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg im letzten Quartal 2021 ausrücken. Mehr als die Hälfte der Einsätze waren Technische Hilfeleistungen. Dazu gehörten die Beseitigung von Ölspuren, die Absicherung von Unfallstellen, Notfalltüröffnungen,  Wasserrettung sowie Hilfeleistungen bei Sturm- und Wasserschäden. Außerdem mussten bei dem bundesweiten Ausfall der Notrufleitungen (11.11.) die Feuerwehrhäuser von ehrenamtlichen Kräften besetzt werden. Zu besonderen Herausforderungen gehörte die Rettung von Menschenleben. So wurde die Freiwillige Feuerwehr am 2. Oktober zur Bahnstrecke in Gustavsburg gerufen, nachdem eine Frau auf einen Mast geklettert war und einen elektrischen Schlag aus der Oberleitung erlitten hatte. Die Feuerwehr übernahm die Betreuung und Erstversorgung der Person. Ebenso versorgten die freiwilligen Helfer*innen sechs Tage später einen Fahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Landestraße L3040.

Brandalarm wurde in den drei Monaten 22 Mal ausgelöst, davon entstanden neun Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Auch wenn sich viele solcher Alarmierungen letztlich als ungefährlich herausstellen, muss die Feuerwehr dafür jedes Mal in entsprechende Mannschaftsstärke ausrücken.

Zu den Bränden, mit denen die Freiwillige Feuerwehr beschäftigt war, zählte unter anderem ein Feuer in einer Wohnung in Ginsheim in der Nacht zum 23. Oktober. Dort war Verpackungsmaterial in Brand geraten. Die Feuerwehrleute löschten Glutnester und belüfteten die verrauchte Wohnung. Bei einem Feuer in einer Lagerhalle in Bischofsheim war die Ginsheim-Gustavsburger Wehr am 27. November mit einer Brandnachschau beschäftigt. Außerhalb der Halle gelagerte Batterien waren in Brand geraten. Während die Stadtteilfeuerwehr Gustavsburg mit Kräften im Feuerwehrhaus Bischofsheim den Grundschutz für die Mainspitze sicherstellte, unterstützte die Stadtteilwehr Ginsheim mit zwei Atemschutztrupps die Arbeiten vor Ort. Am Abend des 8. Dezember brannte in einer offenen Lagerhalle eines Entsorgungsunternehmens in Gustavsburg ein Sperrmüllhaufen. Hier mussten Feuerwehrkräfte unter Atemschutz Löscharbeiten vornehmen. Am 1. Weihnachtstag wurde die Feuerwehr gleich dreimal alarmiert. Unter anderem hatte ein Gasgrill auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses Feuer gefangen. Kurz vor Ende des Jahres wurde die Feuerwehr nochmals zu einem Wohnungsbrand gerufen, der schnell unter Kontrolle war.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha lobte die Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen aktiven Feuerwehrleute: „Das, was unsere Freiwillige Feuerwehr leistet, verdient höchste Anerkennung. Wir alle können uns dafür bedanken, dass die Einsatzkräfte bereit sind, ihre Zeit für die vielen Einsätze, aber auch für die dafür notwendigen Ausbildungsgänge und Übungseinheiten, aufzubringen“, sagte er. Um die Leistungsfähigkeit der Einsatzgruppe auch in der Corona-Pandemie aufrechterhalten zu können, habe die Stadtverwaltung Booster-Impfungen an die Feuerwehrleute vermittelt. So konnte noch im Dezember einige Feuerwehrleute eine Impfung in der Praxis Dr. Berg/Dr. Seemann erhalten. Der Bürgermeister bedankte sich auch bei den beiden Ärztinnen für ihre Bereitschaft, diese Gruppenimpfung schnell und unkompliziert auf die Beine zu stellen.

 

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