Bahn verlängert Sperrung des Bahnübergangs für Radfahrer und Fußgänger

Seit dem 18. März sind der Bahnübergang und die Straße „Am Gerberhaus“ für Radfahrer und Fußgänger vollständig gesperrt. Grund dafür waren bislang Arbeiten für den Bau der Fußgängerunterführung, die mit schwerem Gerät im Gleisbereich durchgeführt wurden und für die der Belag des Bahnübergangs zum Teil entfernt werden musste. Die Überquerung der Bahngleise sollte nach ursprünglicher Auskunft der Bahn ab dem 4. April wieder ermöglicht werden.

Die DB Netz AG hat der Stadt jedoch kurzfristig mitgeteilt, dass die Sperrung weiterhin aufrechterhalten wird, da behördliche Auflagen des Eisenbahnbundesamtes nicht erfüllt sind. Es seien Antragsformulare nachzureichen, deren Zusammenstellung bis zu vier Wochen in Anspruch nehmen können. Das Eisenbahnbundesamt benötige zudem eine Frist von weiteren rund 10 Wochen für die Bearbeitung. Das würde bedeuten, dass die Sperrung möglicherweise noch bis Juli bestehen bliebe.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha hat sich sofort, nachdem er mit dieser Nachricht überrascht worden war, mit der Konzernleitung der Deutschen Bahn in Verbindung gesetzt, um sich über die Fortsetzung der Sperrung zu beschweren und eine Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens zu erwirken. „Es kann nicht sein, dass die Verkehrsteilnehmer den Beeinträchtigungen an der Bahnunterführung länger ausgesetzt sind, obwohl die von der Bahn angekündigten Arbeiten beendet sind“, so Puttnins-von Trotha. Die Strecke werde von Pendlern und Zulieferern, die in die Gewerbegebiete fahren, sowie von Kunden der Einkaufsmärkte und vielen anderen Passanten per Auto, Fahrrad oder zu Fuß genutzt. Sie alle müssten derzeit erhebliche Wartezeiten und Verzögerungen in Kauf nehmen. Deshalb drängt er auf ein baldiges Ende der Sperrung.

Solange muss die Umleitung des Rad- und Fußgängerverkehrs jedoch weiterhin durch die Kfz-Unterführung erfolgen. Damit einhergehend steht dem Kfz-Verkehr, wie zuletzt, nur eine Fahrspur zur Verfügung und der Verkehr wird durch eine Ampelanlage auf beiden Seiten der Unterführung geregelt. Ebenso wird die Umleitung des Schwerlastverkehrs mit mehr als 7,5 Tonnen über das Gewerbegebiet „Am Kupferwerk“ zunächst noch aufrechterhalten.

Die Stadtverwaltung wird die Öffentlichkeit über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.

 

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