Gelber Sack für Verpackungsmüll ab dem nächsten Jahr in Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg

Die beiden Kommunen Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg werden ab dem
1. Januar 2022 das Sammelsystem für Wertstoffe zunächst auf den „Gelben Sack“ und nach zwei Jahren auf die „Gelbe Tonne“ umstellen. Dies teilten Bürgermeister Ingo Kalweit (Bischofsheim) und Thies Puttnins-von Trotha (Ginsheim-Gustavsburg) in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

„Nach der europaweiten Ausschreibung für die Müllentsorgung in der Mainspitze im letzten Jahr haben wir eine Verdoppelung der Sammlungs- und Sortierkosten zu verzeichnen“, erläuterte Puttnins-von Trotha. Zusätzlich gehen die Einnahmen durch geringere Erstattungen von Papier und Pappe aufgrund des sinkenden Altpapierpreises zurück.

 „Um die Gebühren für unsere Bürgerinnen und Bürger auch langfristig möglichst gering halten zu können, haben wir uns gemeinsam mit der Gemeinde Bischofsheim dafür entschieden, von dem bisherigen Sammelsystem, bei dem Wertstoffe und Altpapier zusammen in den blauen Tonnen gesammelt wurden, abzuweichen und stattdessen die blauen Tonnen nur noch für Papier und Pappe zur Verfügung zu stellen“, so der Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburg. „Die Spitzen aller Fraktionen haben dafür ihre Zustimmung gegeben“, sagte er.

Für Verpackungsmüll, der nicht aus Papier oder Pappe bestehe, werde für die ersten zwei Jahre der Gelbe Sack und ab dem Jahr 2024 die „Gelbe Tonne“ eingeführt. Das angestrebte Ziel der beiden Kommunen war es, die gelbe Tonne sofort einzuführen. Diesem Vorhaben sei der Systembetreiber jedoch nicht nachgekommen.

„Für die Bürgerinnen und Bürger ist dies die optimale Lösung, da durch die neue Mülltrennung künftig in den blauen Tonnen mehr Platz für Papier und Pappe vorhanden sei und der Gelbe Sack – und später auch die gelbe Tonne - für die Nutzer kostenfrei sind. Insgesamt sinken die laufenden Kosten für die Entsorgung, was zu einer finanziellen Entlastung der Bürgerinnen und Bürger führt, erläuterte Bürgermeister Kalweit. Zudem sei diese Lösung sehr umweltfreundlich.

Mit einem Faltblatt, das dem Ende des Jahres verteilten Abfallkalender beigefügt wird, werden die Verwaltungen detailliert darüber informieren, was genau in welche Tonne gehört.

Die Gelben Säcke werden zukünftig in den Rathäusern und Bürgerbüros der beiden Kommunen ausgegeben. Mit weiteren Ausgabestellen stehen die Kommunen im Gespräch.

 

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