Zweite Online-Beteiligungsrunde zu Radschnellverbindungen im Kreis: Welche Variante hätten Sie gern?

Die Erarbeitung der Machbarkeitsstudien zu den Radschnellverbindungen Mainz-Stadtgrenze Kelsterbach/Frankfurt, Darmstadt-Rüsselsheim am Main und Groß-Gerau-Frankfurt Flughafen ist inzwischen ein gutes Stück vorangekommen. Nachdem die beauftragten Planungsbüros für jeden der drei zu untersuchenden Korridore anhand der Ergebnisse der ersten Online-Beteiligung, Luftbildauswertungen und eigenen Befahrungen verschiedene Streckenführungen ermittelt hatten, wurden diese intensiver untersucht und in den letzten Wochen mit den beteiligten Kommunen im Kreis Groß-Gerau sowie mit den Anrainerkommunen und der Straßenbaubehörde Hessen Mobil abgestimmt.

Maßgebliche Kriterien bei der Auswahl der Vorzugsvarianten war das Potenzial, die Verkehrssicherheit, die Attraktivität sowie die Reisezeit. Ebenfalls berücksichtigt wurden die Herstellungskosten, der gegebenenfalls erforderliche Grunderwerb und mögliche Konflikte mit Landwirtschaft, Forst, Hochwasser- und Naturschutz. Ziel der Abstimmungen war es, dass die zahlreichen Abschnitte auf zwei bis maximal drei Vorzugsvarianten pro Korridor reduziert werden. Das Ergebnis wird nun im Rahmen einer weiteren Onlinebeteiligung allen Interessierten über eine interaktive Karte auf der Projekthomepage: https://www.schneller-radfahren-kreisgg.de unter dem Reiter Beteiligung zur Verfügung gestellt.

„Wir wollen interessierten Bürger*innen ab dem 25. Mai 2021 die Möglichkeit geben, die Vorzugsvarianten und deren einzelne Abschnitte zu bewerten, zu kommentieren und sich somit an der Festlegung einer Vorzugvariante aktiv zu beteiligen“, erklärt Landrat Thomas Will. Die Beteiligung wird für einen Monat freigeschaltet und endet
am Freitag, den 25. Juni 2021. „Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Radpendelnde an dem Angebot beteiligen und uns so weitere, wichtige Hinweise für den Erarbeitungsprozess liefern“, so Will.

Im Anschluss an die Beteiligung, werden die Ergebnisse im Rahmen der Projekt-steuerungsgruppe erneut diskutiert und ausgewertet. Es findet dann die finale Aus-wahl für eine Vorzugsvariante pro Korridor statt. Die Ergebnisse der drei Machbarkeitsstudien, die auch Kosten-Nutzen-Analysen beinhalten, sollen im Sommer 2021 vorliegen.

© Öffentlichkeitsarbeit Kreis Groß-Gerau

 

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