Positiver Austausch zwischen Politik und Verwaltung

Vertreter*innen der politischen Fraktionen der SPD, der CDU, von Bündnis 90/Die Grünen, der FDP und der Linken mit Führungskräften der Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg per Video-Konferenz über wichtige Themen der Zusammenarbeit aus.

Die Verwaltung hatte zu dieser Arbeitssitzung eingeladen, um Vorschläge zu erarbeiten, mit denen die Kommunikation zwischen den ehrenamtlichen Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und den hauptamtlich Beschäftigten der Verwaltung weiter verbessert werden kann. Für einige neu gewählte Stadtverordnete bot die Veranstaltung zudem eine gute Gelegenheit sich vorzustellen und die Arbeit der Verwaltung kennenzulernen.

Der durch die Moderatorin Sonja Schneider-Blümchen angeleitete Workshop führte nach der Bearbeitung verschiedener Fragestellungen in Gruppenarbeiten zu konkreten Ergebnissen. Allen war es wichtig, die Wertschätzung der jeweiligen Rollen und Aufgaben hervorzuheben und sich bei der Arbeit als Partner zu sehen, da es letztlich um ein gemeinsames Ziel geht, das darin besteht, die Stadt nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bürger*innen zu gestalten und weiterzuentwickeln. Dabei müsse klar unterschieden werden, dass Entscheidungen und Schwerpunkte auf Ebene der Politik erfolgen und die Verwaltung für die fachliche Prüfung der Machbarkeit und Umsetzung zuständig ist.

Die Beschäftigten der Verwaltung schlugen vor, dass die Fraktionen bei der Formulierung von Anträgen den Sachverstand der Fachbereiche im Vorfeld hinzuziehen, um zu vermeiden, dass in Sitzungen über Vorhaben diskutiert wird, die sich als nicht umsetzbar herausstellen. Bei gefassten Beschlüssen der Politik sei es zudem hilfreich, die für die Umsetzung zuständige Verwaltung durch entsprechende Argumentationen gegenüber den Bürger*innen zu unterstützen. Die politischen Vertreter*innen äußerten die Erwartung, dass die Verwaltung sie noch häufiger als bisher über offene Anträge sowie deren zeitliche Bearbeitung informiert und damit eine noch stärkere Transparenz schafft.

Die Workshopteilnehmer*innen verständigten sich darauf, auf einen freundlichen und sachlichen Umgang miteinander zu achten und in gegenseitigem Respekt miteinander zu kommunizieren. Dass dies gelingen kann, davon zeugte die gute Atmosphäre innerhalb des Workshops, der von allen Teilnehmenden positiv bewertet wurde. Eine Fortsetzung ist angedacht. In einer weiteren Veranstaltung sollen die getroffenen Vereinbarungen und selbst ernannten Auflagen überprüft und weiter besprochen werden.

 

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