75 Jahre Gemeindevertretung und Stadtverordnetenversammlung in Ginsheim-Gustavsburg

Im Jahr 1946 fand die Erste Sitzung der Gemeindevertretung von Ginsheim-Gustavsburg statt. Damit kann die Gemeindevertretung – heute Stadtverordnetenversammlung – auf ihr 75-jähriges Bestehen zurückblicken.

Nach den Kommunalwahlen im Januar 1946 kamen am 12. Februar die gewählten 15 Gemeindevertreter*innen sowie Bürgermeister Otto Wanner und die Beigeordneten Josef Heim und Ludwig Rauch zu einer ersten Sitzung zusammen (siehe Artikel von Hans-Benno Hauf). Die Sitzungen wurden in den ersten Jahren jeweils durch den Bürgermeister eröffnet. Einen Vorsitzenden gab es zunächst noch nicht. In den Legislaturperioden ab 1952 wirkten dann folgende Persönlichkeiten als Vorsitzende in diesem politischen Gremium: Gustav Brunner (1952 – 1954), Wilhelm Rauch (1954 – 1956), Otto Reinheimer (1956 - 1963), Ferdinand Wetterau (1963 – 1989), Dr. Hans Josef Lang (1989 – 1992), Verena Scholian (1992 – 1993), Gunter Rebahl (1993 – 1997), Rosemarie Lehmann (1997 – 2000), Dorothee Giani (2000 – 2005), Hans-Jürgen Müller (2005 – 2006), Jochen Krausgrill (2006 – 2016) und seit 2016 ist es Mario Bach.

Die Gemeindevertreter Ferdinand Wetterau und Jochen Krausgrill wurden nach ihrem Ausscheiden zu Ehrenvorsitzenden ernannt.

Die Zahl der Mitglieder in der Gemeindevertretung ist im Laufe der Zeit auf 37 politische Vertreter erhöht worden. Durch die Ernennung von Ginsheim-Gustavsburg zur Stadt im Jahr 2013 änderte sich die Bezeichnung des Parlaments von „Gemeindevertretung“ in „Stadtverordnetenversammlung“.

Die Stadtverordnetenversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ der Stadt. Sie trifft die wichtigen Entscheidungen und überwacht die Verwaltung und die Geschäftsführung des Magistrats. Die politischen Vertreter werden von den Bürgerinnen und Bürgern auf die Dauer von 5 Jahren gewählt. Ihre Tätigkeit üben sie nach ihrer freien Überzeugung aus. Das Gemeinwohl ist das oberste Ziel ihrer Arbeit.

Die Stadtverordnetenversammlung berät und beschließt grundsätzlich in öffentlicher Sitzung.

 

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