Wie fahrradfreundlich ist Ginsheim- Gustavsburg? ADFC-Fahrradklima-Test 2020

 

Ab sofort läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2020. Der Fahrradclub ADFC ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder hunderttausende Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. In diesem Jahr ist das Radfahren in Zeiten von Corona das Schwerpunktthema.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha bittet die Radlerinnen und Radler aus Ginsheim-Gustavsburg sich am ADFC-Fahrradklima-Test, der größten Befragung zum Klimatest weltweit, zu beteiligen: „Stadtradeln hat uns wieder einmal mehr gezeigt, wie beliebt das Fahrrad als Verkehrsmittel ist. Bewegung an der frischen Luft – das schätzen gerade während der Corona-Krise immer mehr Menschen. Wir möchten eine noch fahrradfreundlichere Stadt werden und die Bürgerinnen und Bürger bei einer umweltfreundlichen Fortbewegung unterstützen. Wir freuen uns auf ortsbezogene Daten, um weitere Ideen zur Radförderung zu erhalten und die Verkehrswende aktiv voran zu treiben“, so der Bürgermeister.

Zu den bisherigen Maßnahmen der Stadt Ginsheim-Gustavsburg gehören der Ausbau von Radwegen, die Installation von neuen Fahrradabstellanlagen und einer E-Bike-Ladestation am Seniorentreff „Zur Fähre“. Mit „meinRad“ wurde aktuell ein Fahrradmietsystem eingeführt. Der dienstliche Fuhrpark der Stadtverwaltung hat sich verkleinert, dafür wurden zwei E-Bikes und ein E-Lastenrad angeschafft. Weitergehende Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität sind für 2021 in Planung, dazu zählen ein Aktionstag im Rahmen des weltweiten „Parking Day“, bei dem PKW-Stellflächen temporär in andere Nutzungsformen umgewandelt werden, um den Flächenverbrauch von Autos darzustellen, eine Radausstellung sowie ein Mobilitätsstand bei der Ausbildungsmesse der IGS Mainspitze.

Bei der Online-Umfrage (www.fahrradklima-test.adfc.de), die bis zum 30. November läuft, werden 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Neuaufsteiger sicher anfühlt

 
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