Seniorenbeirat mit vielen Themen bei Sitzung im Bürgerhaus

Zu einem Informationsaustausch trafen sich am Dienstag (22.9.) die Mitglieder des Seniorenbeirats im Ginsheimer Bürgerhaus. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha sowie weitere Vertreter des Magistrats und der Verwaltung. Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Hans-Benno Hauf, erläuterte die Themen und informierte über aktuelle Entwicklungen. Positiv hob er hervor, dass, wie vom Seniorenbeirat gewünscht, an der neu eingerichteten Bushaltestelle der Linie 60 in der Neckarstraße/Ecke Schulstraße eine Sitzbank aufgestellt wurde. Für die unbürokratische Hilfe und schnelle Umsetzung dankte er der Stadtverwaltung und der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Groß-Gerau.

Hauf bat die Verwaltung, Kontakt mit der Mainzer Mobilität aufzunehmen, um zu erfragen, inwieweit es möglich ist, ein 1-Euro-Seniorenticket für die Mainspitze einzuführen.

Um gefährliche Begegnungen zwischen Radfahrern und Fußgängern zu verhindern, soll geprüft werden, ob die Teilstrecke zwischen der Karl-Liebknecht-Straße und der Sankt-Florian-Straße wieder mit einer Markierung versehen werden kann, um Rad- und Fußgängerverkehr voneinander zu trennen.

Für die Senioren, die den Einkaufsdienst des Seniorenbüros der Stadt nutzen, wird eine Ruhebank am Gelände der Einkaufsmärkte im Gewerbegebiet „Am Mainspitz-Dreieck“ gewünscht. Hier wird die Stadt Kontakt zu dem Eigentümer aufnehmen. Angefragt hat der Seniorenbeirat zudem eine Sitzgelegenheit vor dem Gebäude des Technologie-, Innovations- und Gründungszentrums (TIGZ), damit sich Fußgänger auf dem Weg zum Gewerbegebiet ausruhen können. Hier steht Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha bereits mit der Geschäftsführung des TIGZ in Kontakt. Auch an der Stelle dürfte also bald eine Möglichkeit geschaffen sein, um eine kurze Pause einlegen zu können.

Eine sinnvolle Ergänzung zu der in Apotheken erhältlichen SOS-Notfalldose stellt der Notfallausweis dar, den Hans-Benno Hauf in der Runde vorstellte. Darin können, neben persönlichen Daten, Informationen, zum Beispiel zu eigenen Krankheiten, aktuellen Medikamenten, Allergien und Unverträglichkeiten oder Krankenhausaufenthalten eingetragen werden. Der Notfallausweis kann über den Sozialverband VdK Hessen-Thüringen bezogen werden.

Ein wichtiges Anliegen ist dem Seniorenbeirat der Bau von altersgerechten Wohnungen und Pflegeeinrichtungen in der Stadt. Hier gebe es einen Engpass in der Versorgung, denn viele Pflegebedürftige müssten zum Teil weit außerhalb der Mainspitze untergebracht werden. Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha steht bei der Auswahl von geeigneten Standorten mit der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft in Kontakt.

Eine aktuelle Information der Deutschen Post gab der Bürgermeister in Bezug auf die Postversorgung im Stadtteil Gustavsburg weiter. Die städtische Wirtschaftsförderung habe der Post verschiedene Immobilien vermittelt, in denen der Betrieb einer Poststelle möglich sei. Die Stadt warte jetzt darauf, dass die Post einen Mietvertrag im Innenstadtbereich abschließt.

 

Bitte wählen Sie Ihre Cookie-Präferenzen