Förderprogramm „Digitale Dorflinde“: Freies WLAN an sechs Plätzen in Ginsheim-Gustavsburg

Einweihung der WLAN-Hotspots auf dem Friedrich-Ebert-Platz, v.l.n.r.: Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt, Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha und Mario Bach, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung

 

Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger in Ginsheim-Gustavsburg auf öffentlichen Plätzen kostenlos ins WLAN einloggen. Dank einer Zuwendung des Landes von 10.000 Euro aus dem Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ hat die Stadtverwaltung sechs Plätze mit WLAN-Hotspots versehen können und dafür nur noch rund 8.500 Euro aus eigenen Mitteln finanzieren müssen. Die Urkunde für die bereits erfolgte Umsetzung der Maßnahme übergab Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt am Dienstagmorgen (13.10.) auf dem Friedrich-Ebert-Platz an Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha und an Mario Bach, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung.

Ziel des Programms „Digitale Dorflinde“ sei es, Ortszentren attraktiver zu machen, erläuterte Patrick Burghardt bei der Einweihung der Hotspots. Dies werde von sehr vielen Kommunen in Hessen genutzt. „Unsere Bürgerinnen und Bürger sollen auf öffentlichen Plätzen von einem frei zugänglichen WLAN-Service profitieren können“, sagte Bürgermeister Puttnins-von Trotha. Die Aufenthaltsqualität an diesen Orten werde dadurch gesteigert. Die Stadtverwaltung habe die Möglichkeit zu steuern, zu welchen Zeiten das WLAN genutzt werden kann, für den Fall, dass eine zeitliche Begrenzung notwendig erscheinen sollte. Außerdem sei durch einen entsprechenden Filter beim Aufrufen von Internetseiten der Jugendschutz gewährleistet.

Der Zugang zum öffentlichen WLAN erfolgt mit dem Smartphone oder dem Tablet über das WLAN-Netz „Hessen-WLAN“. Im Stadtteil Ginsheim befinden sich die WLAN-Hotspots auf dem Friedrich-Ebert-Platz, am Kinder- und Jugendzentrum mit der Skateranlage sowie am Bürgerhaus. In Gustavsburg sind die Router auf dem Fritz-Bauer-Platz, im Repair-Café (Gerberhaus) und am Sportplatz „Auf der Mainspitze“ angebracht.

Da die Fördermittel des Landes inzwischen weiter aufgestockt worden sind, können in der Zukunft noch weitere WLAN-Hotspots in Ginsheim-Gustavsburg gefördert werden, stellte Patrick Burghardt in Aussicht.

„Als fortschrittliche Stadt ist die Digitalisierung für uns ein besonders wichtiges Thema“, betonte Puttnins-von Trotha. Deshalb freue er sich darüber, dass das Land Hessen der Stadt, unabhängig von der Förderung der WLAN-Hotspots, erst vor kurzem eine Summe von 35.000 Euro für Digitalisierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt hat. Mit dem Geld könne unter anderem ein Teil der Ausgaben gedeckt werden, die durch die notwendige Anschaffung von Hard- und Software für das coronabedingte mobile Arbeiten der Beschäftigten der Stadtverwaltung entstanden sind. Die verbesserte IKT-Ausstattung ermögliche nun auch langfristig das Arbeiten an anderen Orten und trage zur weiteren Modernisierung der Verwaltung bei. Auf die Dienstleistungen der Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger werden sich die bereits vorgenommenen und in Zukunft geplanten digitalen Prozesse ebenfalls  positiv auswirken.

 
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