Urban-Gardening: Antragsfrist verlängert

Die Stadtverwaltung weist nochmals auf die verlängerte Antragsfrist für die Projekteinreichung im Bereich "Urban Gardening" bis zum 2. Juni 2020 hin.

In der voraussichtlich stattfinden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 1. Juli 2020 wird dann über die Vergabe von Fördergeldern beschlossen. Die Fördersumme beträgt insgesamt 4.000 Euro. Grundsätzlich ist „Urban Gardening“ ein Projekt, bei dem Initiativen von Bürgern oder Vereinen die Möglichkeit erhalten Gartenbau auf öffentlichen Flächen zu betreiben. Umgesetzt wird es bereits in vielen anderen  Kommunen. Die  „Essbare Stadt“ lässt öffentlichen Grünräumen neue Funktionen zukommen und motiviert Bürgerinnen und  Bürger, sich für den Lebensraum in der eigenen Stadt einzusetzen. In der "essbaren Stadt" können alte Gemüsesorten, aber auch Obstsorten, vor dem Aussterben bewahrt werden. Ein weiterer Aspekt spiegelt sich in der Förderung der biologischen Vielfalt wieder.

Zudem wird durch die Grünflächen Kohlendioxid gebunden, wodurch eine bessere Luft entsteht. „Urban Gardening“ lässt Lernflächen für Kindergärten und Grundschulen entstehen, sodass natürliche Kreisläufe im  digital geprägten Alltag wieder stärker in das Bewusstsein gerückt wird. Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene, kann die "essbare Stadt" ein zusätzlicher Begegnungsraum werden. Der Anbau von Nutzpflanzen zum eigenen Verzehr und die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln lädt zum Mitmachen ein, aber auch die gemeinsame Arbeit und der Austausch verbinden und fördern den Dialog miteinander.

 
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