Corona: Abfallentsorgung stellt Stadt vor Herausforderung

Das Umweltbüro der Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg weist in Zeiten der Corona-Pandemie auf ein massives Problem der Abfallentsorgung hin. Viele Menschen nutzen die Corona-Zeit, um Gegenstände aus ihrem Haushalt zu entsorgen. Dabei staut sich derzeit mehr Abfall als in anderen Zeiten an – angefangen bei den Pizza-Kartons vom Lieferservice über ausrangierten Sperrmüll bis hin zu Pflanzenabfällen aus dem Garten. Die erhöhte Bereitschaft im privaten Haushalt aufzuräumen, führt an anderen Stellen zu Problemen.

Auch auf öffentlichen Plätzen besteht ein erhöhtes Müllaufkommen, beispielsweise durch die Nutzung und Entsorgung von Papierbechern von Eisdielen. Sogar das Entsorgen von privaten Abfällen in öffentlichen Mülleimern kommt häufiger vor, weil der Recylinghof aufgrund der Corona-Pandemie über einen gewissen Zeitraum geschlossen hatte. „Unsere Mitarbeitenden vom Entsorgungsbetrieb müssen in der ganzen Stadt Berge von Abfällen beseitigen. Aktuell leisten sie Sonderschichten, um diese Aufgabe bewältigen zu können. Dafür möchte ich ihnen einen besonderen Dank aussprechen – ohne die Beschäftigten des Bauhofs kann die Corona-Krise auch schnell zur Müll-Krise werden", so Bürgermeister Puttnins-von Trotha.

Damit Ginsheim-Gustavsburg sauber bleibt, empfiehlt Rita Wiebe, Mitarbeiterin des städtischen Umweltbüros, achtsam mit Abfällen umzugehen. Ihre Tipps im Umgang mit Abfällen sind folgende: Wenn öffentliche Abfalleimer bereits gefüllt sind, sollte kein zusätzlicher Müll hinein- oder danebengelegt werden. Bei Spaziergängen und Spielplatzbesuchen, sollten eigene Tüten zum Einsammeln von Abfällen mitgenommen werden. Insgesamt sollte jede Bürgerin und jeder Bürger Sorge für eine saubere Umwelt tragen.

 
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