Fahrradverkehr: Die Stadt bleibt in Bewegung

 

Um den Radverkehr in Ginsheim-Gustavsburg noch attraktiver zu gestalten und den Bedürfnissen der Verkehrsteilnehmenden gerecht zu werden, plant die Stadt einige Maßnahmen. Zurzeit entsteht ein Konzept zur weiteren Verbesserung der Radinfrastruktur. Dafür nimmt das Mobilitätsteam der Stadtverwaltung Anregungen und Ideen von Bürgerinnen und Bürgern entgegen. Das Konzept wird mit Experten des ADFC und dem VCD abgestimmt, sodass gewährleistet wird, dass neue Fahrbahnmarkierungen sinnvoll angelegt und unbekannte Gefahrenstellen bei der Planung berücksichtigt werden. Um entsprechende Fördergelder zu beantragen, wird das Konzept dem Bund vorgelegt.

Auch in diesem Jahr nimmt die Stadtverwaltung am sogenannten Stadtradeln teil. Der Termin hat sich aufgrund der Corona-Krise um zwei Monate verschoben. Vom 17. August bis 6. September können Fahrradfahrende in Ginsheim-Gustavsburg Kilometer sammeln und so einen Teil zur Radförderung, dem Klimaschutz und einer lebenswerte Kommune beitragen.

Neben der Installation von 124 Fahrradabstellanlagen und einer E-Bike-Ladestation am Seniorentreff „Zur Fähre“ wird die Stadt das Fahrradverleihsystem „MVGmeinRad“ nach Ginsheim-Gustavsburg holen. Nach den Sommerferien werden rund 100 Fahrräder an fünf Standorten im Stadtteil Ginsheim, unter anderem am Ballouplatz, am Friedrich-Ebert-Platz und am Altrheinufer platziert. Im Stadtteil Gustavsburg werden die Mieträder an sechs weiteren Standorten aufgestellt, unter anderem am Bahnhof, am Fritz-Bauer-Platz und im Gewerbegebiet „Am Mainspitzdreieck“.

Angesichts der besonderen Hygienemaßnahmen im Umgang mit dem Corona-Virus hat sich auch die Einführung des Carsharing-Systems verschoben. Anstatt im Frühjahr werden die Fahrzeuge der Carsharing-Firma „book-n-drive“ nach den Sommerferien angeboten. Die Leih-Fahrzeuge werden zunächst an vier verschiedenen Standorten verfügbar sein, davon befinden sich zwei in Ginsheim und zwei in Gustavsburg. Das Mobilitätsteam prüft weitere Standorte.

"Damit kommen wir dem Ziel, intelligente Mobilitätssysteme in Wohngebieten der Stadt zu etablieren, ein gutes Stück näher", sagte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. "Da ich selbst im Alltag regelmäßig Fahrrad fahre, weiß ich aus eigener Erfahrung, in welchen Bereichen noch Verbesserungen notwendig sind", so der Bürgermeister. Dabei müsse auch die Radfahrinfrastruktur im Blickpunkt bleiben. So sei ein weiterer Ausbau der Radwege bereits in Planung.

 
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