Teilbereich am Altrheinufer ab 7. August für Kraftfahrzeuge gesperrt

In ihrer Sitzung am 1. Juli 2020 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dass baldmöglich der überwiegende Teil des Altrheinufers ein Jahr lang jeweils an den Freitagen, Samstagen, Sonn- und Feiertagen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt wird. Mit dem Beschluss folgte die Stadtverordnetenversammlung den Vorschlägen der von ihr eingesetzten Arbeitsgruppe „AG Altrhein", die von dem Stadtverordneten, Jochen Capalo, geleitet wird. Der gesperrte Bereich soll vom Anker an der Bootsrampe bis zum Anglersteg reichen.

Die Verwaltung hat die Aufgabe, den Beschluss umzusetzen. Da hierbei die verschiedenen Maßnahmen ineinandergreifen und gut geplant sein müssen, um die Sperrung wirksam umzusetzen, war eine entsprechende Vorbereitungszeit notwendig.

In Abstimmung mit der parlamentarischen Arbeitsgruppe gelten demnächst folgende Regelungen:
Die Sperrung beginnt am 7. August und ist immer von freitags 0 Uhr bis sonntags 24 Uhr sowie an Feiertagen rund um die Uhr aktiv.

Als Sperreinrichtungen werden feststehende Pfosten und bewegliche Wegesperren montiert. Fußgänger und Radfahrer können die Sperren durch die aufgelassenen Lücken passieren.

Nur einem eng definierten Personenkreis wird es im Wege von Ausnahmegenehmigungen gestattet sein, zu bestimmten Zwecken die Sperren mit dem Kfz zu durchfahren.

Vor dem gesperrten Abschnitt werden vier Behindertenparkplätze geschaffen. Für die restlichen Parkplätze zwischen der Rheinstraße und der Absperrung wird die Höchstdauer für das Parken an den genannten Tagen auf zwei Stunden festgesetzt.

Damit möglichst wenige auswärtige Personen mit dem Auto an den Altrhein fahren und dann wieder abdrehen müssen, weil sie keinen Parkplatz finden, werden an den Ortseingängen – Rheinstraße und Neckarstraße - Parkleittafeln, die auf Ausweichparkplätze im Stadtteilgebiet hinweisen, aufgestellt und Wegweiser zu diesen Parkplätzen montiert.

Gemäß dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wird ein von der Verwaltung beauftragter Sicherheitsdienst in der ersten Zeit dabei helfen, dass die Maßnahmen möglichst reibungslos umgesetzt werden können. Bereits in den letzten Wochen haben die Polizei und die Stadtpolizei das Parken am Altrhein – wie auch in den Jahren zuvor – verstärkt kontrolliert.


 

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