Sommerferienspiele: "Mit Abstand die Besten"

 

In den ersten zwei Wochen der hessischen Sommerferien, vom 6. bis zum 17. Juli, liefen die Ferienspiele für Kinder in Ginsheim-Gustavsburg trotz der Corona-Pandemie, allerdings mit Einschränkungen und strengen Hygienevorschriften. Die Ferienspiele fanden von montags bis freitags, mit einer verkürzten Betreuungszeit von 9 bis 14 Uhr, für drei verschiedene Altersgruppen - Minis, Midis und Maxis - statt. Zu Spiel, Spaß und Aktion trafen sich die Minis im Kinder- und Jugendhaus Gustavsburg, die Midis im Jugendhaus Ginsheim und die Maxis in der Gustavsburger Georg-August-Zinn-Schule. Die Kinder hatten ihre eigenen Lunchpakete dabei, da wegen Corona kein warmes Mittagessen ausgegeben wurde. Auch die Teilnehmerzahl wurde coronabedingt in der ersten Woche von 120 auf 85 Kinder und in der zweiten Woche von 120 auf 75 Kinder reduziert. Trotz aller Einschränkungen ließ sich das Team des Kinder- und Jugendbüros der Stadt einiges einfallen, um unter dem Motto „Mit Abstand die Besten" ein absolutes Sommer-Highlight zu kreieren.

Das bunte Programm beinhaltete für die Minis neben kreativen und sportlichen Angeboten einen Reitausflug sowie einen Ausflug in den Dino-Adventure-Park nach Weiterstadt, für die Midis stand das Stand-Up-Paddeln und Tretbootfahren am Bootshaus hoch im Kurs. Eine Inliner-Tour und ein Besuch beim Gemüsehof Reinheimer im Stadtteil Ginsheim zählten ebenfalls zum Programm sowie ein „Detektivspiel", bei dem reale Polizeibeamte aus Bischofsheim mitspielten. Die Midis erstellten eine selbstgebastelte Fahne, die sie vor dem Jugendhaus aufhängten. Über Nacht wurde diese Fahne im Spiel „gestohlen" und gemeinsam mit der Bischofsheimer Polizei die Spurensuche aufgenommen. Der Täter konnte gestellt werden. Für die Maxis stand ein Kinobesuch an und auch das gemeinsame Longboardfahren kam gut an. Zum krönenden Abschluss trafen sich alle Altersgruppen und die Betreuenden am Freitag, 17. Juli, im Mainzer Volkspark.
 
Auf den Grünflächen konnten die jeweiligen Gruppen ihre Gruppentänze, die sie vorher täglich zweimal geprobt hatten, vor den anderen Gruppen aufführen. „Die Eltern und Kinder waren glücklich und dankbar, dass die Ferienspiele trotz Corona stattfinden konnten. Die Kinder waren leicht zu begeistern und einfach nur „happy", nach langer Zeit mit anderen Kindern spielen zu dürfen", so lautete das Feedback von Gruppenleiterin Luisa Ferner.

„Ich bin dem Team des Kinder- und Jugendbüros und den ehrenamtlichen Helfern sehr dankbar, dass sie sich unter erschwerten Bedingungen für unsere Kinder eingesetzt haben", betont Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha, selbst Vater von zwei Kindern.












 
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