Seniorenbeiratssitzung: Hans-Benno Hauf informiert über Vorhaben für die ältere Generation

Gemeindeschwester 2.0 Christine Märtin

 

Über die im Jahr 2021 bevorstehende Seniorenbeiratswahl informierte Hans-Benno Hauf, Vorsitzender des Seniorenbeirats, bei der Sitzung des Gremiums am 1. Dezember im Ginsheimer Bürgerhaus. Wahlvorschläge können von Juni bis Mitte September nächsten Jahres bei der Wahlleitung im Rathaus Gustavsburg eingereicht werden. Die Wahl erfolgt im Oktober und wird per Briefwahl durchgeführt. Nähere Informationen zur Seniorenbeiratswahl werden in der nächsten Ausgabe der Seniorenzeitung im Frühjahr veröffentlicht, kündigte Sabine Wilde-Naujoks vom städtischen Seniorenbüro an.

Wilde-Naujoks wies darauf hin, dass im kommenden Jahr ein Seniorenpolitikkonzept neu erstellt werde. Dieses werde den politischen Gremien zum Beschluss vorgelegt. Damit werde die Stadt über einen aktualisierten Maßnahmenkatalog verfügen, der dem demografischen Wandel und dem veränderten Verhalten der älteren Generation gerecht wird.

Bei der Sitzung stellte sich zudem die Gemeindeschwester, Christine Märtin, den Mitgliedern des Seniorenbeirats vor. Märtin kann durch das vom Land Hessen geförderte Projekt „Gemeindeschwester 2.0“ ab sofort wichtige Aufgaben der Seniorenarbeit übernehmen. Ziel dieser neu geschaffenen Stelle ist es, die Menschen in ihrer jeweiligen persönlichen Lebenssituation zu stärken und zu stabilisieren, eine Vereinsamung im Alter zu vermeiden und für eine möglichst langwährende Selbstständigkeit zu sorgen. Dabei geht es auch darum, den Eintritt von Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich zu vermeiden. Märtin sieht sich selbst als Ansprechperson für die ältere Generation, Netzwerkerin und Angestellte, die sich direkt um die ihr zugetragenen Anliegen kümmert.

Auf große Zustimmung im Seniorenbeirat traf ein Konzept, das der Verein Hospiz Mainspitze gemeinsam mit der Ärztin, Dr. Ulrike Berg, erarbeitet hat und das eine Tagesbetreuung von Schwerstkranken mit vier Betten, eine Demenz-Wohngemeinschaft mit drei bis fünf Betten sowie eine Lebens-WG mit drei bis fünf Betten vorsieht.

Ein solches „Haus der Vielfalt“ wird auch von der Kommunalpolitik unterstützt. In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung äußersten die politischen Vertreter inzwischen einstimmig ihre Zustimmung zu dem Projekt. Einen Dank richtete Hans-Benno Hauf an die Volksbank Mainspitze, die eine Sitzgelegenheit vor dem Gebäude des Technologie-, Innovations- und Gründungszentrums (TIGZ) finanziert hat und die nun dafür sorgt, dass sich Fußgänger auf dem Weg zu den Einkaufsmärkten im Gewerbegebiet ausruhen können. Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha hatte sich zuvor bei der Geschäftsführerin des TIGZ, Gabriele Fladung, für diese Maßnahme eingesetzt

 

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