Seniorenbüro sorgt mit Brief-Aktion für Freude bei Senior*innen

Thabea Rocker (r.) übergibt die von Schülerinnen und Schülern der Gustav-Brunner-Schule verfassten Briefe an Barbara Stubbe (l.) von der Sozialbetreuung im Altenzentrum „Haus Mainblick“

 

Ältere Menschen leiden in der Corona-Zeit oft in besonderem Maße und fühlen sich gerade in der Advents- und Weihnachtszeit zeitweise alleingelassen. Um etwas Freude in ihr Leben zu bringen, hat das städtische Seniorenbüro sich eine Aktion einfallen lassen: Junge Schülerinnen und Schüler wurden aufgefordert Briefe zu schreiben, die älteren Menschen in diesen Tagen übergeben werden.

Thabea Rocker, im Seniorenbüro als Praktikantin im Anerkennungsjahr angestellt, nahm dazu schon vor einiger Zeit Kontakt mit der Gustav-Brunner-Schule auf, um der Schulleitung das Projekt vorzustellen. Die Aktion traf sofort auf positive Resonanz und verschiedene Klassen machten daraufhin ein eigenes Projekt daraus. So formulierten die jungen Menschen Wünsche, schrieben aufmunternde Worte und bastelten Weihnachtssterne oder andere Adventssachen. Auch Weihnachtskarten gestalteten sie selbst.

Am Ende konnte das Seniorenbüro ganze Tüten, gefüllt mit fast 100 Karten und Briefen, aus den Händen der Lehrerinnen in Empfang nehmen. Einen großen Teil davon übergab Thabea Rocker am 15. Dezember, also eine gute Woche vor Weihnachten, an Barbara Stubbe von der Sozialbetreuung im Altenzentrum „Haus Mainblick. Stubbe nahm die Briefe für den Leiter der Einrichtung, Steffen Haas, entgegen und versprach, sie in den einzelnen Wohnbereichen des Hauses zu verteilen und manchen Bewohner*innen auch vorlesen zu lassen.

Die übrigen Briefe und Bastelarbeiten verschickt das Seniorenbüro an ausgewählte Seniorinnen und Senioren in Ginsheim-Gustavsburg. „Die Brief-Aktion unseres Seniorenbüros ist vorbildlich“, sagte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. „Wir arbeiten das ganze Jahr hindurch dafür, dass es unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern möglichst gut geht und bemühen uns darum, Abwechslung in ihr Leben zu bringen“, so der Bürgermeister. Nach den aktuellen, notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sei dies keine leichte Aufgabe. Da komme diese Initiative genau zur rechten Zeit.

 

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