Zusammenlegung der Bauhöfe: Gemeinsame Pressemitteilung der Bürgermeister Ingo Kalweit und Thies Puttnins-von Trotha

Zur Vorgeschichte: Ende 2017 wurde von der Gemeindevertretung Bischofsheim und der Stadtverordnetenversammlung Ginsheim-Gustavsburg der Beschluss gefasst, dass die jeweiligen Gemeindevorstände Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung der Bauhöfe führen sollen. Der Beschluss sieht auch vor, dass eine Zusammenlegung der Bauhöfe geprüft wird.

In diesem ist für die Bürgermeister Ingo Kalweit (Bischofsheim) und Thies Puttnins-von Trotha (Ginsheim-Gustavsburg) Folgendes ganz wichtig: „Wir weisen immer wieder darauf hin, dass es bei einer angedachten Zusammenlegung der Bauhöfe zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommen wird. Das ist der politische Auftrag und dazu stehen wir mit unserer persönlichen Überzeugung zu 100 Prozent.“ Um dem komplexen politischen Auftrag nachzukommen, wurde die Beraterfirma „teamwerk“ beauftragt, eine Studie durchzuführen. Dazu Kalweit: „Dieser externe Beratungsauftrag war allen politischen Vertretern bekannt. In den Haushalten beider Kommunen wurden Gelder für die Beraterfirma von den jeweiligen Gemeindevertretern und Stadtverordneten bewilligt. Ich verstehe nicht, warum die SPD Bischofsheim jetzt in ihrer Pressemitteilung von einer geheimen Kommandosache spricht. Immerhin hat die SPD-Fraktion einstimmig für eine Prüfung der Zusammenlegung der Bauhöfe gestimmt. Ich werde auch nicht von meinem Amtskollegen über den Tisch gezogen, wie die Bischofsheimer SPD vermutet.“  „Offenheit und Transparenz ist uns zu jedem Zeitpunkt wichtig“, versichern beide Bürgermeister. Kalweit und Puttnins-von Trotha betonen: „Bei allen Gesprächen mit der Firma „teamwerk“ sind Verwaltungsmitarbeiter, die Leiter der beiden Bauhöfe, Personalratsvertreter und wir als Bürgermeister anwesend. Dadurch binden wir alle Beteiligten zu jedem Zeitpunkt bei gleichem Wissensstand ein.“ Dazu gehöre auch, dass im Dezember 2018 die Belegschaften beider Bauhöfe auf dem Betriebsgelände des Bauhofs Ginsheim-Gustavsburg zu einer Informationsveranstaltung eingeladen wurden. Hier stellte sich die Firma „teamwerk“ vor. Weiter sagt Thies Puttnins-von Trotha: „Nicht nur im Rahmen dieser Veranstaltung haben wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugesichert, dass die Vertreter von teamwerk, die Bauhofleiter, die Personalratsvertreter – und wir als Bürgermeister – für alle Fragen jederzeit zur Verfügung stehen.“ Ingo Kalweit: „Ich biete hiermit nochmals allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an, mit mir zu sprechen und mögliche Befürchtungen und Ängste zu äußern!“ Thies Puttnins-von Trotha weist darauf hin, dass es eine weitere Informationsveranstaltung seitens der Firma „teamwerk“ gab, in der die politischen Kräfte umfassend informiert wurden. „Damit sind alle politischen Entscheidungsträger frühzeitig in den Prozess eingebunden gewesen“, stellt er fest.

Für Unverständnis sorgt bei den Bürgermeistern die Aussage über die Effizienz der Bauhöfe. Die Struktur der Bauhöfe der beiden Kommunen sei nicht direkt vergleichbar. Der Bauhof von Ginsheim-Gustavsburg ist ein Eigenbetrieb und muss ein Jahresergebnis präsentieren. Die Leistung des Bischofsheimer Bauhof ist wegen der Zugehörigkeit zur Verwaltung nicht darstellbar.

Dazu Kalweit: „Es kann also seitens der Mitarbeiter des Bischofsheimer Bauhofs nicht belegt werden, wie effizient oder gewinnbringend ihre Arbeit ist. Jeder Bauhof ist voll ausgelastet und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen hoch motiviert ihrer Arbeit nach“, zeigt sich der Bürgermeister überzeugt.

Puttnins-von Trotha bittet alle Seiten darum dem Annährungsprozess der Bauhöfe offen gegenüber zu stehen, solange keine Ergebnisse über Vor- und Nachteile einer Zusammenlegung vorliegen. „Ängste zu schüren, ohne dass es belegbare Fakten gibt, das sollte unterlassen werden“, betont er.Bearbeiten
 
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