WIR-Projekt: Bürgerinnen und Bürger entwickeln Ideen für ein auch in Zukunft lebenswertes Ginsheim-Gustavsburg

"Eine starke Gemeinschaft, eine sozial-strukturelle Versorgung und Barrierefreiheit. Das sind drei übergeordnete Bereiche, die Ginsheim-Gustavsburg zukünftig braucht, damit alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin gut gemeinsam in der Stadt leben können", so Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. Dies ist das Ergebnis der Zukunftswerkstatt, die Bestandteil einer Integrations- und Vielfaltsstrategie ist, zu der die Stadtverwaltung am 25. Mai eingeladen hatte. Die Strategie soll Ideen und Maßnahmen entwickeln und umsetzen, die dafür Sorge tragen, dass alle Menschen, die in Ginsheim-Gustavsburg leben – unabhängig von Alter, Geschlecht und Wohndauer usw. – am gesellschaftlichen Leben in Ginsheim-Gustavsburg teilhaben können.

Die externe Moderatorin, Christine Engler, hatte in der Zukunftswerkstatt mit rund zwanzig interessierten Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha, einen Blick in die (Wunsch-)Zukunft für Ginsheim-Gustavsburg geworfen und danach das Protokoll erstellt. Dabei kam der Wunsch einer starken Gemeinschaft auf – dem Wunsch nach einem Zusammenwachsen der Stadtteile, einer besser organisierten Nachbarschaft und mehr Verantwortungsübernahme für den eigenen Sozialraum. Außerdem wurde dabei herausgearbeitet, dass eine sozial-strukturelle Versorgung gewährleitet sein muss, um ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen. Fehlende Orte der Begegnung müssen geschaffen werden, strukturelle Mängel für bestimmte Zielgruppen, wie zum Beispiel ein Mangel an Kita-Plätzen oder an ärztlicher Versorgung, sollte beseitigt werden. Auch der bisher noch zu wenig berücksichtigte Fortschritt in Bereichen wie Verkehr und Digitalisierung müsse mehr in den Fokus rücken. Dies gilt auch für die Barrierefreiheit – sowohl für physisch eingeschränkte Menschen im öffentlichen Raum, wie auch Barrierefreiheit in Bezug auf Kommunikation durch zum Beispiel Sprachbarrieren.

Diese Ergebnisse und auch die erarbeiteten Lösungsideen der Zukunftswerkstatt werden nun in eine Strategieentwicklung mit einfließen, die vermutlich bis zum Jahresende erstellt und den kommunalpolitischen Vertreten der Stadt Ginsheim-Gustavsburg präsentiert wird. So soll sichergestellt werden, dass die entwickelte Strategie bei künftigen Entscheidungen Berücksichtigung finden kann.

Die Zukunftswerkstatt ist ein Baustein des landesweiten WIR-Projektes, an dem sich die Stadt Ginsheim-Gustavsburg beteiligt. Sie hat sich zur Aufgabe gesetzt, innerhalb eines Jahres eine Integrations-und Vielfaltsstrategie zu entwickeln. Dies geschieht durch unterschiedliche Bausteine und wird extern begleitet, sodass ein möglichst objektiver Blick auf Ginsheim-Gustavsburg ermöglicht wird.

Wer weitere Fragen zu dem Projekt hat, kann sich mit dem im Rathaus zuständigen Mitarbeiter, Gregor Anger, unter der Rufnummer 06144/20-200 oder per Mail (anger@gigu.de) in Verbindung setzen.

 
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