Tochter eines ehemaligen Zwangsarbeiters der MAN zu Besuch im Rathaus

 

Zu einer Begegnung von Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha und der Tochter eines ehemaligen Zwangsarbeiters der MAN, Anneke Biesheuvel-Borgli aus Norwegen, kam es im Rathaus Gustavsburg. Möglich wurde dies durch die Vermittlung der Historikerinnen, Christine Hartwig-Thürmer und Dr. Hedwig Brüchert.

In dem Pressegespräch, an dem auch Stadtschreiber Hans-Benno Hauf teilnahm, berichtete Biesheuvel-Borgli über ihren Vater, Johann Biesheuvel, der im Jahr 1943 zu einem Arbeitsdienst im Deutschen Reich gezwungen worden war. Dabei war er 1944 zur MAN nach Gustavsburg gekommen. Dort war er als einer von rund 2.500 Zwangsarbeitern beschäftigt. Der bewegende und informative Tatsachenbericht der Tochter wird in die Recherchearbeiten von Christine Hartwig-Thürmer einfließen, die damit beauftragt ist, eine Dokumentation der Zwangsarbeit bei der MAN zu erstellen. Diese ist Grundlage für den Aufbau einer Gedenkstätte in Gustavsburg.

Bild: Die Eisenbahnbrücke musste Johann Biesheuvel eine Zeit lang täglich zu Fuß überqueren, um vom Lager der MAN zu seinem Einsatzort in Weisenau zu gelangen. V.l.n.r.: Dr. Hedwig Brüchert, Anneke Biesheuvel-Borgli, Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha und Christine Hartwig-Thürmer.

 
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