Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr für Großschadenslage geschult

 

In einer realitätsnahen Einsatzsimulation zu einer Großschadenslage schulte die Firma "Keep Calm" im vergangenen Monat die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg. Ziel der Übung war es, in einer Ausnahmesituation ruhig zu bleiben.

Ausgegangen wurde von einem LKW-Brand im Industriegebiet in Gustavsburg. Kurz nach Ausrücken der Kräfte meldete die Leitstelle weiterhin, dass zusätzlich die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes ausgelöst hat. Die Vermutung, dass der Rauch des brennenden LKWs zum benachbarten Betrieb gezogen war und dadurch auch dort zum Alarm geführt hatte, wurde nach Erkundung der Örtlichkeiten bestätigt. Vor Ort gab ein Mitarbeiter der dortigen Firma an, dass etwa zehn Kollegen vermisst werden. Umgehend leiteten die Einsatzkräfte eine Personensuche und einen parallelen Brandangriff ein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der vermissten Personen wurden weitere Kräfte alarmiert, denn es wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt. Grundsätzlich muss eine Einsatzkraft unter Atemschutz nach etwa 30 Minuten ausgetauscht werden und eine Ruhepause einlegen.

Das Übungsszenario war so angelegt, dass die ersten Löschangriffe keine Eindämmung des Brandes zeigten. Der Brand weitete sich aus, was das Stresspensum der Führungskräfte fordern sollte. Im weiteren Verlauf wurden sogar noch Kräfte aus Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach und dem benachbarten Main-Taunus-Kreis alarmiert. Mit den Kameraden aus den umliegenden Kommunen konnten letztendlich alle Personen aus dem Gebäude gerettet und der Brand gelöscht werden.

 
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