Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg: Viele Einsätze in den letzten Tagen

Die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg wurde in den letzten Tagen vermehrt zu Einsätzen gerufen. Am Freitag (5.7.) kam es zu einem Wasserschaden in der Heinrich-Hertz-Straße. Hier musste die Stadtteilfeuerwehr Ginsheim eine Wohnungstür im sechsten Obergeschoss öffnen, da Wasser in die darunterliegenden Geschosse eindrang und die Bewohner schliefen. Vormittags musste sie eine Ölspur in der Josef-Seliger-Straße beseitigen. Am Freitagabend alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einer Notfalltüröffnung in die Hermann-Löns-Allee. Die Feuerwehrleute stiegen über ein gekipptes Fenster über die Leiter in die Wohnung ein und öffneten die Tür. Dadurch konnte der Rettungsdienst die Person betreuen. Sodann eilte die Einsatzgruppe weiter zu einem Feldbrand in Bischofsheim. Kurz vor 21 Uhr löste die Leitstelle aufgrund dieses Brandes Vollalarm für die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg aus. Bis 1.30 Uhr nachts unterstützte sie die Kolleginnen und Kollegen in Bischofsheim mit Mannschaft und Gerät bei der Brandbekämpfung. Aus beiden Stadtteilen kamen vier Löschfahrzeuge, ein Kommandowagen, ein Gerätewagen und insgesamt 30 Einsatzkräfte zum Einsatz.

Weitere Einsätze gab es an den folgenden Tagen mit Nachlöscharbeiten bei einem Feuer im Gully am Rathaus Ginsheim, einer Alarmierung zu einer Firma im Gewerbegebiet, die sich als Fehlalarm herausstellte, der Beseitigung einer Ölspur in der Darmstädter Landstraße, dem Auspumpen von Wasser aus einem Keller in einem Wohnhaus in Ginsheim. Zweimal musste die Feuerwehr zudem ausrücken, weil Heimrauchmelder Alarm ausgelöst hatten. Am vergangenen Sonntagabend (14.7.) kam es zu einem Stromunfall in der Frankfurter Straße. Zwei Personen erlitten Stromschläge, als sie einen Zaun an einem Gebäude berührten. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha lobte das große Engagement der Freiwilligen Feuerwehr und bedankte sich bei den Einsatzkräften für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Der Stadtbrandinspektor, Jürgen Karheiding, informierte, dass bei der Stadtteilfeuerwehr Gustavsburg Personalmangel bestehe. Deshalb müsse bei einigen Ereignissen die Stadtteilfeuerwehr Ginsheim hinzugerufen werden. Um weitere Einsatzkräfte im Alarmfall zu mobilisieren, sei es oftmals erforderlich durch Sirenen zu alarmieren.

 
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