Arbeitsgruppe Altrheinufergestaltung schließt ihre Arbeit ab

Die Arbeitsgruppe „Altrheinufergestaltung“ hat in ihrer Sitzung vom 17. Januar den Beschluss gefasst, ihre Arbeit mit folgenden Ergebnissen einzustellen. Dies teilten der Vorsitzende Jochen Capalo (Freie Wähler) und Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha (parteilos) der Presse mit.

„Die Arbeitsgruppe Altrheinufer löst sich laut einstimmigem Beschluss aller Fraktionen auf, da sich eine größere Umgestaltung des Altrheinufers in den nächsten Jahren finanziell nicht umsetzen lässt. Die Prioritäten bei den Großprojekten in Ginsheim-Gustavsburg liegen bei der Schaffung von KiTa-Plätzen, der Bahnunterführung in Gustavsburg und dem Neubau eines Feuerwehrgebäudes in Gustavsburg. Bereits beschlossen ist die Ortsentlastungsstraße und die Planung und Realisierung eines Bürgerhauses in Gustavsburg muss ebenfalls vorangetrieben werden“, so Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. Weiter sagte der Bürgermeister: „Es ist nicht zielführend, Arbeitsstunden in die Erstellung von Konzepten zu investieren, die am Ende nicht realisiert werden können.“

Nichtsdestotrotz könne die AG auch Ergebnisse vorweisen, die sich zeitnah umsetzen lassen und sich hoffentlich positiv auf das Altrheinufer und die Verkehrssituation auswirken, so Jochen Capalo. Die Parkplätze am Rathaus, am Birkendämmchen und an der Schiffsmühle werden besser ausgeschildert, auf die rechtmäßigen Parkplätze am Altrheinufer werde mit Piktogrammen hingewiesen und in den nächsten Jahren sollen Sitztreppen erstellt werden, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

„Wir haben am Altrhein ein wunderbares Naherholungsgebiet, das über großes Potenzial verfügt und weit über die Grenzen von Ginsheim-Gustavsburg hinaus bekannt ist“, hob Puttnins-von Trotha hervor. Es gelte einen Ausgleich zwischen Tourismusförderung und Erholung zu finden.

Puttnins-von Trotha: „Dass sich bereits einiges zum Positiven entwickelt hat, ist an dem gesteigerten gastronomischen Angebot zu erkennen. Das Café am Altrhein wird sehr gut angenommen und auch die Realisierung der Gastronomie im Bootshaus wirkt sich positiv auf das Altrheinufer und den Bekanntheitsgrad der Stadt aus. Ich bekomme viele gute Rückmeldungen, wie schön es doch bei uns am Altrhein ist und auch die europaweit einzigartige Schiffsmühle trägt einen wichtigen Teil dazu bei.“

 
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