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Kino im Theaterzelt - das besondere Kinoerlebnis

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Auszeichnungen bei Vereinsrevue

Zweite Auflage der Schifffahrt um die Mainspitze kam gut an

Die KulturRegion FrankfurtRheinMain veranstaltete in der Zeit vom 10. bis zum 15. August die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“, die in diesem Jahr unter dem Motto „Automatisierung – Mensch und Maschine“ standen. Zu den Höhepunkten gehörte die von den Gemeinden Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg, dem Museum der Stadt Rüsselsheim sowie dem Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum (TIGZ) organisierte Schifffahrt mit der Primus-Linie rund um die Mainspitze.



Rund 350 Teilnehmer aus der Region erhielten einen umfassenden Einblick in die von den Flüssen Rhein und Main aus zu sehenden bautechnischen Sehenswürdigkeiten der Industriegeschichte.
Wie im Vorjahr konnten fachkundige Referenten gewonnen werden. Bernhard Hager, Historiker aus Frankfurt, erläuterte ausführlich Hintergründe der Mainzer Südbrücke, der Kaiserbrücke sowie der Hochheimer Eisenbahnbrücke und stellte die Geschichte des Eisenbahnknotenpunkts Mainz/Wiesbaden und der Mainspitze dar. Über die Industriegeschichte von Gustavsburg informierte umfassend der Volkskundler Dr. Wolfgang Fritzsche von dem Kulturbüro AHB in Gustavsburg, der auch Autor des Buches „Gustavsburg“ ist. Hannes Pflügner, unter anderem bekannt durch seine Führungen durch die Dauerausstellung des Stadt- und Industriemuseums Rüsselsheim sowie durch verschiedene Stadtführungen in Rüsselsheim, befasste sich mit der industriekulturellen Bedeutung von Rüsselsheim und den Opelwerken, während Georg Böhm, Bundesbahnbeamter im Ruhestand und Eisenbahnexperte, auf die Eisenbahngeschichte von Bischofsheim einging.

Ein außergewöhnliches Programm präsentierte das Veranstaltungsbüro Andrea Engler & Axel S. am Ufer des Bootscenters Winkel & Rehorst in Gustavsburg den Passagieren und den zahlreichen Zuschauern an Land. An einem Seil, das am Kran des Bootscenters befestigt war, fungierte der bekannte russische Artist, Mikhail Stepanov aus Moskau, als Roboter und verlieh dem Motto der Routentage, „Automatisierung“, mit seinen artistischen Kunststücken und sportlichen Höchstleistungen eine besondere Note.

Die Schifffahrt führte anschließend noch in den Gustavsburger Hafen. Hier gab Bernhard Hager den interessierten Zuhörern zahlreiche Fakten mit auf den Weg, die für einige Mitfahrer sicher neu waren. Moderator Andreas Klopp von der Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg informierte an der für die Verankerung der Schiffsmühle vorgesehenen Stelle an der Nato-Rampe über das Projekt des „Verein Historische Rheinschiffsmühle Ginsheim e.V.“, bevor die Fahrt nach rund dreieinhalb Stunden an der Anlegestelle der Primus-Linie am Ginsheimer Altrhein endete.

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