

Vorbeugende Maßnahme gegen den Eichenprozessionsspinner
Die jährliche Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners wird in dieser Woche von einem Fachbetrieb durchgeführt.
Beim Eichenprozessionsspinner handelt es sich um eine Schmetterlingsart, dessen Raupen als Hygieneschädlinge gelten. Sie bilden gefährliche Brennhaare aus, die Hautausschläge sowie andere Krankheits-symptome auslösen können. Den Befall hat das Umweltbüro seit 2007 festgestellt.
Betroffen sind viele verstreut liegende Einzelbäume in der Gemarkung, insbesondere auf dem Friedhof in Ginsheim, in den Klauern und in den Mainwiesen.
Insgesamt werden etwa 70 befallene Bäume mit einem umweltfreundlichen Mittel behandelt. Die Raupen nehmen das Mittel beim Blattfraß auf, dadurch werden die Tiere so geschädigt, dass sie absterben. Ein ähnliches Mittel wird auch in der Schnakenbekämpfung angewendet.
Für den Menschen ist der Einsatz des Präparats ungefährlich. Dennoch wird während der Behandlung der Bäume der unmittelbare Umkreis für einige Minuten gesperrt sein. Davon betroffen ist unter anderem die Eiche auf dem kleinen Platz vor der Post in der Rheinstraße in Ginsheim.