Schriftzug der Gemeinde

Aktuelles

Kino im Theaterzelt - das besondere Kinoerlebnis

Kino im Theaterzelt - das besondere Kinoerlebnis

Auszeichnungen bei Vereinsrevue

Route der Industriekultur: Schiff der Primus-Linie nahm Kurs auf Industriedenkmäler der Mainspitze

Auf große Resonanz ist die von den Gemeinden Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg, der Stadt Rüsselsheim und dem Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum GmbH gemeinsam angebotene Schifffahrt „zu Zeugen der Industriegeschichte der Mainspitze“ gestoßen, die im Rahmen der "Tage der Industriekultur Rhein-Main" am Freitag, 21. August, stattfand. Die 220 Karten, die für diese Schifffahrt zur Verfügung standen, waren schon wenige Tage nachdem das Programm der Routentage bei einer offiziellen Pressekonferenz der KulturRegion Frankfurt RheinMain vorgestellt worden war, verkauft.

Das Schiff der Primus Linie startete gegen 16 Uhr vom Ginsheimer Altrhein nach Rüsselsheim und passierte dabei zunächst die verschiedenen Industriedenkmäler der Mainspitze. Der Historiker Bernhard Hager aus Frankfurt erläuterte die industriekulturelle Bedeutung der Mainzer Südbrücke und die Geschichte des Eisenbahnknotenpunktes Mainz/Wiesbaden und der Mainspitze. Der Volkskundler, Dr. Wolfgang Fritzsche, unter anderem durch die Herausgabe des Bildbandes „Gustavsburg“ bekannt, informierte über die Industriegeschichte von Gustavsburg. Nachdem das Schiff die Kostheimer Schleuse durchquert hatte und die Fahrtteilnehmer die Hochheimer Eisenbahnbrücke (siehe Bild) in Augenschein nehmen konnten, kam das Schiff an den Opelwerken in Rüsselsheim vorbei. Hannes Pflügner aus Rüsselsheim, der als weiterer Referent gewonnen werden konnte, stellte die Stadt Rüsselsheim und die Opelwerke vor.

Eisenbahnbrücke

Nachdem Bernd Schiffler, Mitarbeiter im Bischofsheimer Rathaus und Kenner der lokalen Geschichte, den interessierten Fahrgästen auf der Rückfahrt Einzelheiten zu der Eisenbahngeschichte von Bischofsheim und der ehemaligen Schiffswerft in Gustavsburg mit auf den Weg gegeben hatte, erwartete die Teilnehmer ein Kulturprogramm der besonderen Art: Die TIGZ Werkstatt für Kunst- und Kulturwirtschaft präsentierte in der Nähe der ehemaligen Schiffswerft am Gustavsburger Mainufer Akrobatik der Weltklasse. Die Vertikaltuchakrobatin Andrea Engler (siehe Bild) zeigte bei Musik an einem roten Seidentuch Kunststücke am Kran der Firma Winkel & Rehorst. Passend zum Thema „Industriegeschichte“ schlüpften zwei Kraftakrobaten aus Südafrika in die Rolle von „Steelworker“ und zeigten, wozu Körper aus Stahl fähig sind.

Andrea Engler

Mit Spannung erwartet wurde auch die Einfahrt in den Gustavsburger Hafen, war es doch das erste Mal, dass eine Besichtigung des Hafens mit dem Schiff angeboten wurde. Die Teilnehmer wurden nicht enttäuscht. Das Schiff fuhr in die beiden noch bestehenden Hafenbecken ein (siehe Bild) und Bernhard Hager konnte Details berichten, die vielen Mitfahrern neu waren.

Hafen Gustavsburg

Bei der Einfahrt in den Ginsheimer Altrhein stellte der Vorsitzende des „Verein Historische Rheinschiffsmühle Ginsheim“, Herbert Jack, den Standort für die Errichtung des Schiffsmühlenmodells vor.

Zu Beginn der Tour und während der Fahrt sorgte die Saxophonbande Ginsheim für musikalische Unterhaltung. Moderiert wurde das Programm an Bord von dem für die Wirtschaftsförderung in Ginsheim-Gustavsburg zuständigen Mitarbeiter, Andreas Klopp. Die Fahrt um die Mainspitze, die von der Kreissparkasse finanziell unterstützt wurde, war Teil eines umfangreichen Veranstaltungsprogramms der KulturRegion. Insgesamt wurden innerhalb der Woche 212 Veranstaltungen an 120 Orten im Rhein-Main-Gebiet angeboten.

zum Seitenanfang |

Zusatzinformation

« Aktuelles