

Das Umweltbüro informiert: Pflanzungen auf dem Rabenwörth erfolgreich
Erfreut konnten die Mitarbeiter des Umweltbüros der Gemeinde kürzlich bei einer Ortsbegehung feststellen, dass die vor zwei Jahren auf der Insel Rabenwörth gepflanzten Gehölze gut angewachsen sind. Ohne einen nennenswerten Verlust durch Verbiss oder Trockenheit haben die jungen Bäume die üblichen Startschwierigkeiten gemeistert. Entsprechend den politischen Beschlüssen der Gemeindevertretung waren 2007 insgesamt 150 Bäume als Ersatz gepflanzt worden, nachdem im Jahr davor über 100 bruchgefährdete Hybrid-Pappeln im Uferbereich der Insel aus Sicherheitsgründen weichen mussten.
„Durch die Anpflanzung heimischer Arten wie Eschen, Eichen und Linden sowie die natürliche Sukzession hat sich in kurzer Zeit wieder ein sehr ansprechendes Landschaftsbild entwickelt“, freut sich Matthias Laake, der die Interessen der Gemeinde in Sachen Naturschutz vertritt. Denn durch den Wegfall der starken Beschattung der Pappeln haben sich auch die heimischen, standortgerechten Bäume und Sträucher des Altbestandes gut entwickeln können.
Am ortsseitigen Altrheinufer entlang des Spazierweges sind weitere Nachpflanzungen seitens der Gemeinde geplant. Sie werden ausgeführt, sobald die entsprechenden Grundstücke vom Land Hessen erworben sind, was noch in diesem Jahr geschehen soll. Die insgesamt 30 heimischen Hochstämme ersetzen die Pappeln, die das Land Hessen am Ufer im Jahre 2007 – ebenfalls aus Sicherheitsgründen - gefällt hat.
Weniger erfreulich haben sich die Ersatzpflanzungen des Wasser- und Schifffahrtsamtes zwischen Altrheinmündung und Panzerstraße entwickelt, die die dort Ende 2004 gerodeten Pappelbestände ausgleichen sollen. Nur ein geringer Teil der Bäume ist nach Feststellung des Umweltbüros angewachsen. „Obwohl von einem Vertreter der Bundesbehörde positive Signale kamen, sind die Nachpflanzungen bisher ausgeblieben“, moniert Ruth Hebling vom Umweltbüro der Gemeinde, fügt aber optimistisch hinzu: „Wir bleiben am Ball und werden dafür sorgen, dass das insgesamt positive Erscheinungsbild im Auenbereich der Gemeinde auch an dieser Stelle wiederhergestellt wird“.
Über das Thema informiert Matthias Laake vom Umweltbüro der Gemeinde unter Tel. 06144/20-169.