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Friedhofsparkplatz funktionsgerecht
Die Kritik der Freien Wähler am Ausbau des Friedhofsparkplatzes in Ginsheim weist der Gemeindevorstand entschieden zurück. „Wir haben einen einfachen Parkplatz mit Asphaltdecke gebaut. Was daran „de Luxe“ sein soll, können wir nicht erkennen“, nimmt der Erste Beigeordnete der Gemeinde, Hans-Jürgen Müller, Stellung.
Die von den Freien Wählern vorgetragene angebliche Kritik von „oftmals älteren Menschen“ am Ausbau des Parkplatzes hält der Gemeindevorstand für nicht nachvollziehbar, da die Befestigung des Parkplatzes gerade für ältere und gehbehinderte Menschen nur Vorteile bringe. „Besonders von dieser Bevölkerungsgruppe haben wir bislang nur Zustimmung erfahren“, so der Erste Beigeordnete. Auch das Argument der Flächenversiegelung sei wenig überzeugend. Zum einen versickere das gesamte Niederschlagswasser am Rande des Parkplatzes. Zum anderen sei es eine Illusion zu glauben, dass auf einer wassergebundenen Decke eine nennenswerte Versickerung stattfinde.
Weiterhin treffe nicht zu, dass wassergebundene Decken im Vergleich zur Asphaltierung eine kostengünstigere Lösung darstellen. Wassergebundene Decken seien zwar günstiger herzustellen, hätten aber einen hohen Unterhaltungsaufwand, insbesondere dort, wo Fahrzeugverkehr stattfindet. „Da nicht nur die Investitionskosten zählen, sondern auch die Folgekosten, stellt der asphaltierte Parkplatz nicht nur die beste, sondern auch die wirtschaftlichste Lösung dar“, bringt der Erste Beigeordnete Müller die Auffassung des Gemeindevorstandes auf den Punkt.
Letztlich bleibe von der Kritik der Freien Wähler lediglich übrig, dass es bei starken Niederschlägen ein Versickerungsproblem bei der Straßenentwässerung gegeben habe. „Aber auch dieses Problem werden wir lösen“, ist sich der Erste Beigeordnete sicher.
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