Horrorszenarium von Arnold-Fabian aus olitischem Kalkül
Die Gemeinde plant aktuell keine Verlagerung von Institutionen aus dem Ortsteil Ginsheim nach Gustavsburg. Dies betonte Bürgermeister Richard von Neumann in Reaktion auf die Behauptungen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In einer Pressemeldung hatten die Grünen ein „Horrorszenario“ zur Zukunft des Ortsteils Ginsheim gezeichnet.
„Es ist nicht hinnehmbar, dass der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen aus parteipolitischen Interessen die beiden Ortsteile gegeneinander ausspielt und die Bürger in den Glauben versetzt, es würde ihnen etwas weggenommen“, sagte von Neumann. Dies gelte in besonderem Maße für die ehrenamtliche Tätigkeit der örtlichen Feuerwehr, die durch solche Aussagen verunsichert werde. „Die Diskussion über den Brandschutz sollte von allen Beteiligten auf sachlicher Ebene geführt werden“, so von Neumann. Tatsache sei, dass zur Zeit an einem gemeinsamen Konzept für die Feuerwehr in Ginsheim-Gustavsburg gearbeitet werde. Der Gemeindevorstand sei sich der besonderen Verantwortung im Brandschutz bewusst. Dies zeige sich unter anderem darin, dass der Erste Beigeordnete, Hans-Jürgen Müller, die Leitung einer Projektgruppe übernommen hat, in der gemeinsam mit Verantwortlichen beider Feuerwehren sowohl über die Feuerwehrgerätehäuser als auch über die Ausstattung der Feuerwehr sachbezogen und bedarfsorientiert diskutiert werde.
„Das sensible Thema Brandschutz eignet sich in keiner Weise, politisches Kapital daraus zu schlagen“, sagte der Bürgermeister. „Es ist für die Sache mehr als schädlich, wenn einzelne Parteivertreter meinen, im Vorfeld von Diskussionen im Hintergrund zündeln zu müssen“. Dies gelte auch für andere Überlegungen, über die alle Fraktionen im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes ausführlich debattiert haben und über die noch gar kein Beschluss gefasst worden sei.