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Verkehrsmaßnahmen zum Schutz der Schulkinder

In der Karl-Liebknecht-Straße im Ortsteil Ginsheim hat die Gemeinde in Höhe der Albert-Schweitzer-Schule ein Bodenelement zur Einengung der Fahrbahn montiert. Damit soll der fließende Verkehr weiter beruhigt werden. Zudem möchte die Gemeindeverwaltung es den Schulkindern erleichtern, die Straße in der Nähe der Albert-Schweitzer-Schule zu überqueren.

Das Ordnungsamt der Gemeinde hat nach Hinweisen der Schulleitung und der Nachbarschaft in den letzten Wochen Geschwindigkeitsmessungen in der Karl-Liebknecht-Straße durchgeführt. Diese ergaben, dass zwar der überwiegende Teil der Kraftfahrer das vorgegebene Geschwindigkeitsniveau einhält, in Richtung Rheinstraße allerdings etwas schneller gefahren wird als in Gegenrichtung. Um den Verkehr zu bremsen, wird vor der Stelle, an denen die Kinder die Karl-Liebknecht-Straße überqueren sollen, die Fahrbahn in Richtung Rheinstraße durch die genannte Insel eingeengt.

Die Querungsstelle, die rund 30 Meter hinter der Kreuzung mit der Frankfurter Straße liegt, war im Rahmen der Schulwegplanung von der Schulleitung, der Kreisverkehrswacht, der Polizei und dem Ordnungsamt gemeinsam festgelegt worden und ist mit sogenannten „Haltekästchen“ für die Schüler gekennzeichnet.

Damit die Kinder dort und im gesamten Bereich vor der Schule gut gesehen werden und selbst den Verkehr ausreichend beobachten können, sind vor dem Schulgelände und im Bereich der Querungsstelle Haltverbote angeordnet.

Die Gemeinde wird untersuchen, wie sich die beschriebene Maßnahme auswirkt und zur Schulwegsicherung auch weiterhin mit der Schule Kontakt halten. Sie weist darauf hin, dass Kraftfahrer entsprechend der Straßenverkehrsordnung sich grundsätzlich so verhalten müssen, dass sie keine Kinder gefährden. Hierzu gehört, dass sie in der Nähe von Kindern und dort, wo sie mit Kindern rechnen müssen, ihre Fahrtgeschwindigkeit herabsetzen und bremsbereit sind.

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