

Nachpflanzungen am Ufer des Rabenwörth
Vor einem Jahr mussten aus Gründen der Verkehrssicherheit die Pappeln am Ufer der Insel Rabenwörth gefällt werden.
Mehr als 50 Jahre hatten die stattlichen Bäume diesen Abschnitt des Ginsheimer Altrheins geprägt, so dass die Fällung einen herben Einschnitt in das gewohnte Landschaftsbild darstellte. Die Bäume waren jedoch am Ende ihrer Lebenserwartung angekommen. Aufgrund ihres schlechten Zustandes stellten sie eine Gefahr für die Gewässernutzer dar, so dass die Maßnahme unumgänglich war.
Dieser Eingriff bot aber auch die Chance eines Neuanfangs. In der letzten Woche wurden insgesamt 150 Auewald-Gehölze nachgepflanzt. Passend zum Standort wurden typische Sorten wie Eschen und Stieleichen gewählt, zusätzlich einzelne Schwarzpappeln, Hainbuchen, Vogelbeeren, Linden und Vogelkirschen. So kann ein naturnahes Landschaftsbild entstehen und Vögeln und Insekten ein attraktives Umfeld geboten werden.
Die Standorte sind kaum zugänglich, so dass die Pflanzen „wild“ aufwachsen. Eine gewisse Ausfall-Quote wurde daher bei der Pflanzung einkalkuliert. Bleibt zu hoffen, dass die Witterung durch Wärme und Feuchtigkeit das ihre beiträgt, um den Gehölzen das An- und Aufwachsen zu erleichtern.