(14.12.06) Die Verkehrssituation in der Leipziger Straße, nahe der Einmündung der Akazienstraße, ist vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen jetzt bei einem Ortstermin geprüft worden. Anlass hierfür war, dass die dort verlaufende Mehrzweckspur sich in Höhe der Mittelinsel verengt, was in manchen Fällen Radfahrer verunsichert (wir berichteten).
Mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen Darmstadt (ASV) und der Polizei hat die Gemeinde zwischenzeitlich erörtert, wie die Engstelle an der Fußgänger-Querungshilfe in der Leipziger Straße zu Gunsten des Fahrradverkehrs umgestaltet werden kann. Die Gemeinde hatte vorgeschlagen, die Randmarkierung durch einen breiteren Schutzstreifen für Radfahrer zu ersetzen. Dieser hätte die für den Autoverkehr verbleibende Fahrbahn optisch eingeengt und ihn nach Einschätzung der Gemeinde an dieser Stelle möglicherweise verlangsamt.
Dem Vorschlag konnte sich das Straßenverkehrsamt, das für bauliche Maßnahmen und Markierungen in der Leipziger Straße zuständig ist, jedoch nicht anschließen. Das ASV begründete dies damit, dass wegen der engen Platzverhältnisse an der Querungshilfe größere Fahrzeuge und Radfahrer nicht problemlos nebeneinander fahren könnten.
Nach eingehender Begutachtung vor Ort verständigten sich die Beteiligten schließlich darauf, die Fahrbahn-Markierung für den ortseinwärts fahrenden Verkehr im Bereich der Mittelinsel ganz aufzuheben. Mit dieser Maßnahme soll die Aufmerksamkeit der Kraftfahrer an dieser Stelle erhöht und die Probleme, die sich für Radfahrer durch den schmalen Randstreifen zwischen der Markierung und dem Gehweg ergeben können, abstellen. Die Fehleinschätzung, man dürfe als Radfahrer nur auf diesem markierten Streifen fahren, schien bisher insbesondere ältere Fahrradfahrer verunsichert zu haben.
Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen wird deshalb in der nächsten Zeit die Markierung im Bereich der Verkehrsinsel entfernen. Der genaue Zeitpunkt ist noch nicht bekannt, da die Arbeiten von den Witterungsverhältnissen abhängig sind.