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Richard von Neumann im Präsidium des Hessischen Städte- und Gemeindebundes

(16.10.06) Bei der Mitgliederversammlung des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, die am Donnerstag, dem 12. Oktober, unter dem Motto „Europa braucht starke Kommunen“ in Rodgau stattfand, ist Bürgermeister Richard von Neumann in das Präsidium des Verbandes gewählt worden. Im Beisein des Hessischen Innenministers, Volker Bouffier, und des Präsidenten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeister Roland Schäfer aus Bergkamen, stimmten die rund 200 anwesenden Vertreter der Mitgliedsstädte und –gemeinden einstimmig für den Bürgermeister aus Ginsheim-Gustavsburg als Beisitzer dieses Organs. Zur Präsidentin wurde Lucia Puttrich (CDU), Bürgermeisterin der Stadt Nidda, gewählt, die damit den bisherigen Präsidenten, Bernhard Brehl (SPD) aus Mörfelden-Walldorf, ablöst. Erster Vizepräsident ist jetzt Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer (SPD) aus Pohlheim.

Das Präsidium ist ein wichtiges Organ des Hessischen Städte- und Gemeindebundes. Es vertritt den Verband mit seinen Aktivitäten nach außen. Ihm obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Verbandes. Das Präsidium ist darüber hinaus dafür zuständig, die Zustimmung für den Erwerb der außerordentlichen Mitgliedschaft zu erteilen, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Hauptausschusses vorzubereiten und auszuführen, den Entwurf der Haushaltssatzung und des Haushaltsplans festzustellen sowie das Anstellungs- und Dienstverhältnis des Geschäftsführers und seines Stellvertreters zu regeln.

Der Hessische Städte- und Gemeindenbund ist die Spitzenorganisation der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Hessen. Dem Verband gehören 401 Kommunen sowie 110 Zweckverbände als außerordentliche Mitglieder an. Er ist das Sprachrohr der kreisangehörigen Kommunen und berät in seiner Funktion als moderner Dienstleister die Kommunen in allen Fragen der kommunalen Selbstverwaltung. Eine seiner wichtigen Aufgaben besteht darin, die Städte und Gemeinden rechtlich zu beraten und ihre Anliegen und Belange gegenüber dem Hessischen Landtag, der Hessischen Landesregierung sowie anderen Körperschaften oder Vereinigungen zu vertreten.

Bei der Mitgliederversammlung in Rodgau verabschiedeten die Kommunen einstimmig eine Resolution, mit der sie sich zu Europa bekennen und ihre Bereitschaft erklären, die weitere Integration Europas aktiv mitzugestalten.

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